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Kennst Du den Trennungsschmerz?

Veröffentlicht von Michaela Nikl am Jul 18. 2017
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Die großen Ferien sind oft der Albtraum vieler Eltern, sind sie doch deutlich länger als der verbleibende Resturlaub von Mutter und Vater, abzüglich von Weihnachts-, Semester- und Osterferien. Ich bin in der glücklichen Lage, als Spätgebärende mit 37 und nie vom Heimatort – Weggezogene, die Großeltern als Kindersitter - auch sehr spontan – bei Bedarf zur Verfügung zu haben.
 

Weiters unterstützen meine Nachbarin und ich uns gegenseitig in der Kinderbetreuung. Doch trotzdem habe ich ein besseres Gefühl, wenn mein Kind auch unter anderen Kindern weilt, seinen Horizont erweitert und Neues lernt.
 

Nachdem letztes Jahr die schulische Ferienbetreuung bei meinem Sohn nicht so wirklich als Highlight bezeichnet werden konnte, wurde sie für heuer schlichtweg verweigert.
 

Also musste ein Alternative her. Da flatterte im Frühling ein Programmheft von ferien4kids ins Haus, mit wirklich spannend klingenden Kursen, sodass die Entscheidung nicht gerade leicht fiel. Die Wahl wurde letztlich von meinem Kind für das Scooter- und das Wildlife-Camp in Klosterneuburg getroffen. Ideal war zusätzlich, dass ein kostenloser Zugtransfer täglich meinen Buben an den Ort des Geschehens und auch wieder zurück brachte.

 

 

Als Mutter habe ich gemerkt, dass ich auch so etwas wie einen leichten Trennungsschmerz erfuhr, war es doch das erste Mal, dass mein Kind nun zu völlig Unbekannten unterwegs war. Ich kannte weder die Trainer, noch die Freizeitbetreuerinnen und schon gar nicht, welche anderen Kinder in seinen Gruppen sein würden.

 

Da poppten wieder alte Ängste meinerseits hoch, ich war ein sehr furchtsames Kind, ich kann mich an einen Schikurs erinnern, in dem ich nicht beim meinem Freund sein konnte, weil er mehr sportliches Talent zeigte und in einer besseren Gruppe landete. Anfänglich hatte ich verzweifelt versucht, doch noch zu ihm zu kommen, bis ich dann frustriert aufgab. Ich habe mich oft als kleines Mädchen ungeliebt und ausgeschlossen gefühlt. Das triggert dann sofort, wenn ich meinen 8-Jähringen gelegentlich alleine am Spielplatz stehen sehe, auch wenn er sich kurz darauf wieder jemanden zum Spielen findet, leide ich schon frühzeitig mit.

 

In diesen Momenten muss ich mich immer zusammenreißen, dass ich mein Verhalten und meine Gefühle nicht auf ihn projiziere, denn er hat offensichtlich in keinster Weise ein Problem damit. Er kann gut mit jeder Situation umgehen, ist jemand zum Spielen da, den er mag, dann spielen sie gemeinsam, wenn nicht, dann kann er auch gut alleine sein und es ist scheinbar ok für ihn.

 

Somit haben ihm die Camps auch gut gefallen, vor allem das Wildlife-Camp konnte täglich eine wahre Begeisterung hervorrufen, waren doch Programmpunkte wie Klettern, GPS- und Fackelwanderung, sowie eine Übernachtung im Zelt dabei. Auch gebratene Heuschrecken, die beim Überlebenstraining verkostet wurden, gefundene Muscheln und genaue Anleitung, wie ein Lagerfeuer zu entfachen sei, rundeten das tolle Camp ab. Einzig frustriert hat mein Kind, dass er in der Früh nicht ausschlafen konnte und 2 Wochen weg von zu Hause war, aber das wird ab dieser Woche nachgeholt.

 

Waren Deine Kids auch schon mal allein weg und wie ist es Dir dabei gegangen?
Schreibe mir gerne Deine Eindrücke:
office@lebenszeichen.biz

 

 

Zuletzt geändert am: Jul 18. 2017 um 9:54 PM

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