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Verhaltensauffälligkeit -9 Stunden sind zu viel!

Veröffentlicht von Michaela Nikl am Sep 12. 2016
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Spielplatz ziemlich uninteressant wurde und ich Christoph nur noch schwer nach draußen brachte.

Die Reißleine – wenn auch unter Gemaule - habe ich in der ersten Schulwoche gezogen. Ruhig habe ich ihm erklärt, dass ich denke, dass er zurzeit zu viel mit elektronischen Medien zubringt; dass ich schon einen gewissen Suchtfaktor erkennen konnte und ich daher die Zeit, die er spielen darf, einschränken werde. Allerdings besteht die Möglichkeit, die tägliche halbe Stunde mit Bonuszeit zu verlängern. Mir ist nämlich auch aufgefallen, dass ich Christoph in der Früh weder richtig wach bekam, noch dass er am Abend ohne Diskussion ins Bett ging.

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Mein Vorschlag also lautete: Für das morgendliche Außer-Haus-gehen und das abendliche Ins-Bett-gehen gibt es jeweils 15 min. Zusatzspielzeit. Mein verhandlungssicherer Sohn bestand aber auf 20 min., denen ich dann zustimmte. So wird ab sofort mit Magnet-Smilies am Wohnzimmertürstock die Bonuszeit gekennzeichnet, die dann am Stück oder kleinweise wieder verspielt werden darf. Interessanterweise ist auf einmal, durch die eingeschränkte Spielzeit, die Sandkiste am Spielplatz wieder in Erinnerung gerufen worden und von unbedingt Nintendo oder Wii U spielen ist seither keine Rede mehr.

Besonders spannend war es zum Wochenende, ich hatte noch Arbeit am Computer und normalerweise forderte Christoph innerhalb weniger Minuten ein, auch am PC etwas zu spielen, doch ich sah ihn aus dem Augenwinkel heraus seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen – mit vollster Konzentration ein Wollknäul quer durch alle Zimmer zu spannen. Ich überlegte kurz darauf hinzuweisen, dass er es lieber im Kinderzimmer machen sollte, hielt mich aber zurück, weil er gar so vertieft war. Später lobte ich sein Kunstwerk und als die das nächste Mal hochblickte, hatte er alles wieder feinsäuberlich weggeräumt und kein Fuzerl Wolle war mehr zu finden. Wenn ich weniger kebble, tut Christoph die Sachen ganz von alleine – manchmal wirklich eine Herausforderung nichts zu sagen, aber wert es immer wieder zu versuchen. Übrigens mit seiner Lieblingsmusikgruppe – „Die Lochis“ steht er noch lieber auf, das Lied zu Ende hören geht aber nur im Badezimmer!

 

Wie lange darf Ihr Kind am Computer oder Tablet spielen, fängt es auch Pokemons und ist so endlich wieder mehr im Freien?

Schreiben Sie mir: office@lebenszeichen.biz

Zuletzt geändert am: Jan 12. 2017 um 10:25 PM

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